Eine der Grundvoraussetzungen für Medizinische Versorgung ist das Vorhandensein einer Infrastruktur. Diese lässt sich aber nur langsam schaffen. Zusätzlich bedarf es enormer finanzieller Mittel, soll der Erfolg dauerhaft sein.

Deshalb soll Menschen, die keinen Zugang zu einer medzinischen Grundversorgung haben, eine medizinische Grundversorgung geboten werden.

Wir bringen medizinische Hilfe kostengünstig, unkompliziert und effektiv auf dem Seeweg in infrastrukturarme und medizinisch  unterversorgte Regionen. Und da der kostengünstigste Motor auf einem Schiff immer noch der Wind ist, kommt die Hilfe mit einem Segelschiff.

Warum Hilfe nötig ist!

In vielen Regionen dieser Welt ist die medizinische Versorgung nicht ausreichend. Die Graphik stellt für die einzelnen Länder dar, wie viele Menschen auf einen Arzt kommen. Z.B. In Haiti ist das Verhältnis 4000:1 während in Deutschland 300 Per- sonen auf einen Arzt kommen.

Diese globale Beschreibung trifft aber auch nicht den Kern der Sache. In den größeren Städten auch der armen Länder ist oft eine Versorgung gegeben. Oft leisten größere Hilfsprojekte Aufbauhilfe.. Geht man aber nur einige Kilometer weiter, sieht es oft ganz anders aus.

Der Arzt ist weit weg oder kommt nur selten und die Menschen können die Versorgungsstellen nicht ohne weiteres erreichen. Viele Menschen wohnen in diesen Gegenden, in denen nur alle Jahre mal ein Arzt vorbeischaut oder der Weg zum nächsten Arzt zu weit ist. Manche können sich die Fahrt dorthin nicht leisten oder haben nicht die Möglichkeit dazu. Auf Grund dieser Ungleichheit besteht noch ein großer Bedarf an Hilfe.

Arzt Patient Anzahl
 
Wem soll geholfen werden?

Die Hilfe richtet sich an alle Menschen, die keinen Zugang zu medizinischer Versorgung haben und die an der Küste oder in Küstennähe leben. Einer der Schwerpunkte ist Lateinamerika. Natürlich ist diese Hlfe für den Patienten kostenlos. Ärzte unter Segeln kann im Moment nur  ein Segelschiff  einsetzen. Dieses wird in einem regelmäßigen Turnus in seinem Einsatzgebiet operieren. Sobald die Stiftung über die nötigen Mittel verfügt, werden weitere Schiffe den Operationsradius vergrößern. Geplant ist mit einer kleinen Flotte von Hilfsschiffen eine nachhaltige, kontinuierliche und dabei kostengünstige Versorgung sicher zu stellen.

 

 
Deckshausyacht Beispiel
Wie soll diese Hilfe aussehen?
Die SY Sealady oder warum gerade ein Segelschiff?

Auf den ersten Blick verwundert es, dass mit einem Segelschiff effektive Hilfe geleistet werden kann. Analysiert man jedoch die Situation in den hilfsbe-dürftigen Regionen, drängt sich einem diese Lösung geradezu auf.

 

Medizinische Hilfe ist gerade dort am nötigsten, wo die Infrastruktur am schlechtesten ist. Das bedeutet, dass die Verkehrswege zu Land oder zu Wasser nur sehr schlecht ausgebaut oder mancherorts überhaupt nicht vorhanden sind. Ausgebaute Straßen oder Häfen, an denen große Schiffe anlegen können, sucht man in diesen Regionen meist vergebens. Versucht man auf diesen Wegen seine Einsatzziele zu erreichen, beansprucht bereits die Anreise einen großen logistischen Aufwand und hohe Kosten.